Rosa Tüllshirt mit Knoten

Titel

Als Nähanfängerin ist man ja gänzlich unbeleckt, was Stoffe betrifft. Besteht dann auch noch die Möglichkeit, nach Herzenslust im Internet Stoffe zu bestellen, öffnet dies Türe und Tore für Materialien, die man sonst weit von sich weisen würde…

Wie zum Beispiel Wirktüll…
In Rosa…
Aus 100 % Plaste und Elaste…

Tüll! Rosa! Plastik! Eigentlich nicht so meins. So aber nun einmal geschehen. In der Anfangszeit meiner Online-Stoffkäufe. In das Muster und in die Machart hatte ich mich sofort verknallt: mit Ornamenten, in sich dezent durch Struktur gemustert, ein wenig romantisch, mädchenhaft, märchenhaft… Und gar nicht so teuer – von hier (oder war’s von hier? Ist schon lange her).

An diesen inzwischen gut abgelagerten Stoff hatte ich mich letztens wieder erinnert, als mein aktuelles Nähprojekt (Dress Bleuet) ins Stocken geriet, weil der HaLiebste nie zum Saumabpusten abkömmlich war.
Hinzu kam, dass ich furchtbar gerne in den alten Burdas blättere. Auch gerne abends vorm Einschlafen, statt Krimi. Und so bin ich in der Burda 03/2007 auf ein Shirt mit 3/4-Ärmeln aufmerksam geworden, dessen Oberteil über der Brust geknotet wird. Zu nähen aus bi-elastischem Jersey oder: aus elastischem Wirktüll.

Burda_03_2007

Also das Schnittmuster schnell abgepaust und zugeschnitten. Da ich meine ersten Nähversuche mit Jersey gemacht habe, bin ich relativ unerschrocken oder geduldig, was „schwierige“ Stoffe betrifft. Eben solche, die total formlos über Tisch und Nähmaschine schlabbern… Mit entsprechender Ruhe und vielen Stecknadeln habe ich die Teile halbwegs gebändigt bekommen. Einzig die Ausschnittverarbeitung gegen das Ausleihern mit dem Vlieseline-Formband war etwas frickelig und zeitaufwändig. Hat dann aber doch geklappt:

Ausschnitt

Herausgekommen ist ein neues Lieblingsshirt, das aufgrund des tiefen Ausschnitts und der Transparenz nur mit Unterziehshirt tragbar ist, mir aber sehr gut gefällt: Größe, Schnitt, Farbe & Form finde ich einfach klasse. Und ich hätte es nienienienie so irgendwo im Laden kaufen können, da bei Kaufkleidung entweder meine Schultern oder die Kiste nie in die Standardmaße rein passen.

Es passt auch ganz gut zur aktuellen Witterung: nicht wirklich richtig Sommer, aber auch nicht ganz kalt. Und so geselle ich mich mit meinem neuen Shirt in Reihe der anderen Nähafficionadas hier beim MeMadeMittwoch ein.

Burda_Knotenshirt2Queste-Faktor:
Nähen: Wirktüll (oder Mesh?) ist nicht ganz einfach zu nähen. Man muss geduldig sein. Und mit dem Ärmeleinsetzen stehe ich nach wie vor auf Kriegsfuß. Ich habe auch hinten an der Schulter formidable Falten fabriziert – trotz Einreihfaden. Ehrlich: ich hab’s noch nicht so richtig raus mit den Ärmeln. Zieh das Shirt aber trotzdem an. So! Ach ja: Ich habe es ca. 10 cm länger gemacht als im Schnitt angegeben. Ansonsten ist das Schnittmuster aber recht anfängerfreundlich.
Glücksfaktor: yepp! Selbstgemacht. Passt. Einfach schön.
Wiederholungsfaktor: hm, mal sehen, ob es auch aus Jersey genäht so nett aussieht.

Schoenseh_OhrringAch ja: passende Ohrringe habe ich auch – von hier. Julia von Trés Julie näht nicht nur wunderschöne Kleidung, sondern macht auch tollen Schmuck.

MMM Mottotag „Animals“

Heute wird beim MMM nach „Animals“ gefragt. Also alles, was irgendwie nach Raubtierdruck aussieht oder sonstwie etwas wie „Vögel, Marienkäfer, Schnecken oder Bären“ zeigt.
Mit Leo-Druck kann ich nicht dienen. Nach wie vor finde ich, dass Tierzeichnungen an den Tieren selbst immer noch unübertroffen aussieht. Und bisher konnte mich noch keine Nachahmung als Stoff oder Pelz vom Gegenteil überzeugen (na gut, vielleicht die Giraffenhose von einer Freundin – aber nur, weil diese selbst drin steckt…).
Aufwarten kann ich zum heutigen Motto-Tag aber mit einem super-kitschigen Design, das Papageien, Schmetterlinge und Bambi nebst Papa Hirsch zeigt – nämlich mein „Bambi-Kleid“, das ich hier schon einmal vorgestellt habe.

Tiere
Letztes Wochenende ging es nämlich zum Elternbesuch nach Braunschweig. Und da der Sonntag laut Wettervorhersage mit hochsommerlichen Temperaturen aufwarten sollte, hatte ich vorsorglich das Bambikleid eingepackt. Wieder an den Teuto zurückgekehrt musste ich es leider gegen lange Hose und T-Shirt eintauschen, weil uns ein formidables Gewitter erwartete. Kurz vorm Umziehen habe ich noch schnell ein Foto gemacht…IMG_3079 (2)
Das Bambikleid ist ein Ajaccio von Schnittquelle, das ich uneingeschränkt ermpfehlen kann und schon viele begeisterte Anhängerinnen hat. Vielleicht gibt es ja heute noch das eine oder andere beim MeMadeMittwoch zu sehen? Wer neugierig ist, schaut am besten selbst, was es an Tiermotiven und -mustern so alles gibt.

Projekt Brot und Butter #4: Finale

So, bevor das Linktool zum Sew Along schließt, hier meine gesammelten Brot- und Butter-Nähwerke:

Projekt Brot und Butter_Shirts

Als Nähschnecke habe ich innerhalb von 3 Monaten 5 Oberteile geschafft. Da ich häufig mit Frust und Unlust von der Arbeit komme, kann ich mich abends oft nur schlecht aufraffen und etwas Produktives schaffen. Um so schöner, dass ich durch den Sew Along einen Anreiz hatte, mich zusammenzureißen und an die NähMa zu setzen.

Von meinen Plänen habe ich die Hälfte umsetzen können: 3 Auxerres und 2 Ajaccio-Shirts sind es geworden.

Auxerre1pxAjaccio_px

Mit 60 % der Nähergebnisse bin ich sehr zufrieden, zwei Shirts sind so lala… Zum einen das weiße Auxerre, das seltsame Falten oben an meinen Speckärmchen produziert, so dass ich mir jede weitere Gestaltung oder Verzierung gespart habe und beim roten Ajaccio habe ich hinten an den Ärmeln ebenfalls formidable Falten genäht. Aber als Kombi-Partner mit etwas darüber kann man die Shirts doch ab und zu tragen.

Auxerre2

Mit den sonstigen Auxerres bin ich sehr zufrieden. Der graue Ausbrennerjersey mit den Samtrosen darauf hat etwas Stand, so dass ich dem Shirt hinten noch zwei Rückenabnäher spendiert habe. Der Jersey vom braun-goldenen BlümchenAuxerre fällt dagegen sehr labberig, ebenso wie der blau gepunktete Ripp-Jersey vom 2. Ajaccio-Shirt, der schon beim Nachthemdfahrradkleid seine Schlabberqualitäten bewiesen hat.

Nix desto trotz kann ich jetzt meine Garderobe durch ein paar mehr selbstgenähte Shirts aufstocken, die ich sehr gut in meinen Alltag integrieren kann. Mein Dank geht an 700Sachen für die nette Idee samt Sew Along dazu! Ohne diesen hätte ich mich nicht aufgerafft, Shirts in „Massennähweise“ zu produzieren.

Und zu welchen Ergebnissen die anderen Brot&Butter-SewAlongnistas gekommen sind, gibt es hier in der Linksammlung von 700Sachen zu sehen.

Queste-Faktor:
Nähen: dank zunehmender Erfahrung und der Tutorials bin ich mit den ‚Knackpunkten‘ ganz gut zurecht gekommen. Nach wie vor finde ich die „Spitze“ beim Ajaccio schon irgendwie „tricky“ und nähe immer ein kleines Loch, aber das kann man gut mit ein paar Handstichen zunähen. Zum ersten Mal habe ich mit meiner neuen NähMa das Nähen mit der Zwillingsnadel ausprobiert und bin begeistert (allerdings weniger darüber, dass es anschließend so viele Fäden zu vernähen gilt…).
Glücksfaktor: virtuelle Nähkränzchen finde ich sehr motivierend und die Ergebnisse machen mich doch recht glücklich.
Wiederholungsfaktor: definitiv. Ich brauche noch Shirts in Weiß, in Schwarz und sowieso habe ich zuviele gemusterte Jerseys ‚auf Halde’…

Zum Auxerre-Tutorial geht es hier entlang…
Wie man das Kleid Ajaccio näht, wird hier gezeigt…

PS.: Lieben Dank auch an Froken Nordlys für die schöne Bändchen-Spende, die noch für einige Ajaccios reicht!
:-)

Vom Weihnachts- zum Osterkleid

Oster_HarrietWie es aussieht, scheinen Kleider nur an hohen Festtagen in mein Leben zu passen. Eine gute Gelegenheit, mein Weihnachtskleid Harriet aus dem Schrank zu befreien, ergab sich für mich somit zu Ostern.

Mit langärmeligen Unterzieh-Shirt und Strumpfhose habe ich mich zum Osterfrühstück mit dem HaLiebsten angemessen festlich und passend gekleidet gefühlt, konnte dem össeligen und grauen Regenwetter einen Farbklecks entgegen setzen und den Tag wechselweise auf dem Sofa oder in reger Vorbereitungsaktivität (für das große Ostermontagsfrühstück mit unseren Freunden samt Kindern und Kegeln) verbringen.

Und noch mehr oder minder festliche Kleidung (vielleicht auch von den vergangenen Ostertagen) – aber wie immer Selbstgenähtes – präsentiert uns heute Gastbloggerin Almut samt ihrem phänomenal-tollem Alabama-Chanin-Jäckchen und Rock-Ensemble heute hier beim MeMadeMittwoch.

 

Brot und Butter #3: Zwischenstand

Mein Brot-und-Butter-Nähen entwickelt sich ganz zu einer kleinen, aber feinen Auxerre Massenproduktion… Ich mag den Schnitt einfach zu gern. Und so teste ich gerade aus, wie er sich in den verschiedenen Materialien nähen lässt. Zur Wahl standen: ein ultra-labbriger, dünner Elastik-Jersey in Braun mit gold-gelben ‚Plühmchen‘, ein fester, wenig elastischer Jersey mit Ausbrenner-Rosen und ein recht dicker, billiger Jersey.

Angefangen mit meiner Massenproduktion habe ich mit Auxerre #1 und dem Ausbrenner-Jersey. Da er sehr fest ist, habe ich eine dünne Jersey-Nadel genommen. Denn schon beim Aufeinanderstecken der Teile habe ich gemerkt, dass meine normalen Stecknadeln manchmal nur unwillig durch den Stoff wollen. Der Ausbrennersamt stoppte noch zusätzlich. Aber zu guter letzt habe ich es fertig bekommen.

Es folgte Auxerre #2 aus dem dünnen Flutsch-Jersey. Irgendwie komme ich mit diesen dünnen, labrigen Stoffen relativ gut klar. Hier habe vor dem Ärmeleinnähen auch noch mal die Nahtlinie an den Schultern geprüft, mit weißem Stift auf links den optimalen Nahtverlauf aufgemalt und festgestellt, dass ich oben an den Schultern gut 2 cm weg nehmen kann – dann habe ich auch weniger Falten neben dem Ausschnitt. Bei beiden Shirts habe ich übrigens wieder den Kragen mit Vlieseline bebügelt, weil ich ihn als echten Stehkragen lieber mag.

Und wie es aussieht, fällt der Schnitt bei den dünnen Jerseys irgendwie netter, figurbetonter. Da der steife Samtrosen-Jersey hinten über dem Podex doch irgendwie zu viel Luft hatte, habe ich mir 2 Abnäher ausgedacht, die schmalste Stelle markiert und somit an der Stelle über der Kiste Weite weg genommen. Man sieht es auf dem Vorher-hinterher-Foto leider nicht so gut, aber das 2. Foto fällt eindeutig taillierter aus. Ich glaube, man sieht, was gemeint ist… oder?

Auxerre_mit_und_ohne_Abnäher

Das Auxerre #3 ist noch in Arbeit. Irgendwie scheint es sehr auf „Krankenhauskittel“ hinaus zu laufen, wenn ich mir nicht schleunigst was einfallen lasse. Bänder auf die Ärmel? Ach nööö. Maschinensticken? Hm, ich weiß nicht. Bedrucken? Hmpf. Wenn ich überhaupt keine zündende Idee habe, kommen Game-of-Thrones-Spiralen auf die Ärmel und Schultern. Das kann ich. So.

Auxerre_Zwischenstand

Und nun gehe ich mich mal schnell auf den letzten Drücker verlinken und schaue mal hier, wie weit meine Mitstreiterinnen sind.

Projekt Brot und Butter #2

Heute geht es um Stoffe , konkrete Schnitte & Material für das gemeinschaftliche Brot- und Butter-Nähen bei 700Sachen. Sehr weit bin ich nicht gekommen. Allerdings habe ich mir vorgenommen, mein Lieblingsshirt von Schnittquelle, nämlich Auxerre, in mein Brot- und Butter-Projekt zu integrieren. Mein erstes selbstgenähtes Auxerre-Shirt liebe ich nämlich heiß und innig. Allerdings trage ich es gar nicht so häufig, wie ich eigentlich möchte, aus Furcht davor, dass es irgendwann ganz abgeliebt und verwaschen ist. Also ein guter Grund, mir davon noch mehr Exemplare zu nähen. Als langärmliges Jersey-Shirt passt es zudem super in meine Alltagskleidung. Auch wenn ich finde, dass es nicht alltäglich aussieht.

Gesagt, getan! So habe ich dann aus meinem gut abgelagerten Jersey-Vorrat an einem Abend 3 Shirts zugeschnitten (jetzt weiß ich, wie sich Massenproduktion anfühlt – sowas habe ich zuvor auch noch nie gemacht…): aus einem geblümten gold-braunen Schlabber-Jersey, einem 08/15-Viscose-Plaste-Jersey in Weiß, den ich auch schon Ewigkeiten habe und aus einem dunklen Ausbrenner-Jersey mit braunem Samt-Blumen/Rosen-Muster:

Auxerre

Für das weiße Auxerre-Shirt bin ich schon fleißig am Überlegen, wie ich es „aufwerten“ könnte. Der Jersey sieht einfach zu langweilig aus. Bedrucken? Bemalen? Besticken? Wahrscheinlich letzteres. Es wäre auch ein nettes Handarbeitsprojekt fürs nächste Wochenende, an dem wir dem grau-trüben Restwinterwetter entfliehen und uns für ein paar Tage in ein bewährtes Hotel, gar nicht weit von hier, eingebucht haben. Dort werden wir ausgiebig die Therme und das Sektfrühstücksbuffet austesten. In dem Ruheraum zur Sauna kann man auch prima Handarbeiten machen – anstatt zu lesen (- wenn ich schon nicht am summer shawl knit along mitmache…).

Wenn der Näh-Flow noch anhält, habe ich noch ein paar kurzärmlige T-Shirts auf meiner Projektliste. Und zwar wollte ich schon lange mal mein Burda-Schlauchkleid als T-Shirt nähen und auch das Ajaccio-Kleid als T-Shirt-Variante testen. Außerdem habe ich noch den T-Shirt-Schnitt Fanö, den ich noch nicht probiert habe.

T-Shirt2

Erprobte Jerseykleider als Shirts zu nähen kommt mir Nähschnecke sehr gelegen: es dauert mir nämlich immer viel zu lange, die Schnitte zu kopieren und zu testen, ob sie auch so passen. Die besagten Kleider sind bereits genäht und für gut befunden. Das sollte klappen. Stoffe dafür liegen auch genügend in meinem Stoffvorrat. Von daher ist das Brot-und-Butter-Projekt ideal für mich zum Abbau meines Stoffberges!

Nix desto trotz habe ich mir fest vorgenommen, meine T-Shirt-Projektsammlung irgendwann doch noch in Angriff zu nehmen.

So, jetzt gehe ich mich mal auf den letzten Drücker verlinken und hier gucken, wie weit meine Mitstreiterinnen denn gekommen sind.

AnNÄHerung, die dritte

Was macht man, wenn der Januar schon gestartet ist, aber man mit dem neuen Jahr noch etwas „fremdelt“? Ganz klar, man sucht sich etwas, das dem Jahresbeginn ein wenig Zauber verleiht und ein paar Glücksmomente schenkt, die hoffentlich noch lange anhalten und einen über die nächsten grauen, kalten und regnerischen Wintermonate tragen. Etwas mit netten Gesprächen, neuen Erkenntnissen und Horizonterweiterungen und ganz viel Nähnerdflausch. Sprich: die AnNÄHerung in Bielefeld!

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In weiser Voraussicht (und weil es soooo schön ist), hatte ich rechtzeitig meine Anmeldung einreichen und bis zu dem Wochenende alle Erkältungsviren erfolgreich in Schach halten können. Und so konnte ich von Freitag Abend bis Sonntag Mittag mit 37 netten Mitstreiterinnen gemeinsam in der Bielefelder Jugendherberge von morgens bis abends nähen und an meinem ‚Herzensprojekt‘ arbeiten. Etwas, was so überhaupt nicht zu mir und meinem Alltag mit viel Fahrrad fahren passt: einen Maxi-Rock, und zwar „Fumeterre“ von Deer & Doe.

(Wobei: aus wasserabweisenden Outdoor-Stoff genäht, könnte ich ihn im Fall einer Fahrradpanne als Notzelt benutzen…). Mein Zweitprojekt für die ambitionierte Nähschnecke habe ich nicht mehr anfangen können: die Bluse „Aster“ von Colette Patterns – die hole ich sicherlich einmal nach.

Bewährt und auch dieses Mal dabei: die Projekt-Wand mit vielen tollen Inspirationen:

Projektwand

Die klassische Mischung aus konzentriertem Arbeiten, Hand- und Maschinennähen, Fachsimpeln und viel gegenseitiger Unterstützung:

Naehen1_bearb

Naehen2

Profis nähen zum Abend hin vermehrt mit „Näh-Beschleuniger“:

NaehBeschleuniger_bearb

Die Abschlusspräsentation dieses Mal in bunter Projekt-Zusammenfassung: Mäntel und Jacken, Kleider, Hosen, Oberteile, Röcke. Es gab sogar die Kategorie „Näh-Streber“ – nämlich Teilnehmerinnen, die mehr als 3 Teile genäht haben… (als echte Nähschnecke komme ich angesichts solch‘ Produktivität aus dem Staunen nicht heraus!):

AbschlussPraesentation

Mein Rock ist sogar fertig geworden. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Zumal mich meine Nähnachbarin, Frau Wildnaht, am Samstag Abend, als ich schon nicht mehr geradeaus gucken konnte, durch die Bedienungsanleitung für die Knopfloch-Funktion geführt hat. Nach 4 Probe-Knopflöchern konnte ich meinen neuen Rock mit 11 wunderschönen Knopflöchern schmücken.

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Wie man die „Mantel-Automatik“ freischalten kann (sprich: Stoff auf die NähMa werfen, Automatik aktivieren, fertigen Mantel hervorziehen), hat sich uns leider nicht erschlossen. Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass man erst 2 Jahre und ca. 150 Knopflöcher genäht (oder 500 Bonuspunkte erzielt) haben muss, bevor diese Funktion auf dem nächsten Level frei geschaltet wird.

So gut mir mein Rock gefällt, so unzufrieden bin ich mit dem Schnittmuster. Die Änderungen habe ich bei meinem Beitrag zum Me Made Mittwoch hier beschrieben. Doch genug Gemecker: hier nun noch schnell ein Rock-Foto aus dem verschneiten Garten – in superschicken Filzlatschen…

Rock

Mein ganz großer Dank geht an die drei Organisatorinnen des wunderschönen Näh-Wochenendes: Susi, Alex und Miriam – es war wieder ein tolles Wochenende! Und mehr Berichte dazu gibt es hier zu lesen.

 

Queste-Faktor:
Nähen: auf etwas beengtem Platz aber mit sehr viel Nähnerd-Flausch und netten Gesprächen! Nicht zu vergessen: die gegenseitige Hilfe, die mich gerade beim Knopfloch-Nähen mächtig nach vorn gebracht hat…
Glücksfaktor: definitiv! Es war sehr schön!
Wiederholungsfaktor: Hoffentlich!