Jersey-Shirt Nr. 103 aus burda 5/2009

Ich habe einen neuen Lieblingsschnitt für Jersey-Shirts:

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Mal wieder entdeckt in einer älteren burda-Ausgabe, die ich für einen Schnapp vom bekannten Internet-Auktionshaus ersteigern konnte.  Es ist quasi ein „oben-Fakewickel-mit-Taillenband-und-Rückenabnäher-Shirt“ und gefällt mir richtig gut. Genäht aus einem bedruckten Baumwolljersey von meiner beliebten online-Stoffquelle hier, der als Bio-Stoff ausgewiesen und zudem heruntergesetzt war. Ein wenig heftig bunt, aber mit schwarzer Strickjacke darüber durchaus auszuhalten…

Den Schnitt kann man als Shirt, aber auch als körperbetontes Kleid nähen, was sehr schön fotografiert ist. Beim Shirt habe ich mir die mittlere Rückennaht gespart. Für mich war es nicht ersichtlich, wozu die gut sein sollte – außer man würde einen Reißverschluss einnähen. Da diese Naht exakt gerade ist, ohne Formgebung, habe ich die Rückenteile ganz normal im Bruch zugschnitten. Neben der Arbeitsersparnis verbraucht man so zudem viel weniger Stoff.

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Was offensichtlich ist: der extrem große Ausschnitt – typisch für burda – sowie die vorderen Falten, die eigentlich für mehr Oberweite gedacht sind, als ich sie habe. Damit der Schnitt nicht ausleiert, wird in die vordere Ausschnittkante Vliseline-Formband eingearbeitet. Die Erfahrung zeigt, dass sich dies auch beim rückwärtigen Halsausschnitt gut macht.

Mir gefällt der Schnitt sehr sehr gut, weil er so schön auf Figur geht. Er wurde von mir bereits in einer weiteren Variante genäht, die bei mir unter „Weihnachtsfrau-Oberteil“ läuft. Ach ja, genäht in Gr. 40 mit ordentlich Zugabe für die ‚Kiste‘. Die Ärmel- und Saumlänge ist wie im Schnitt vorgesehen.

Mehr selbstgenähte Kleidung – sowie neue oder bekannte Lieblingsschnitte – gibt es wie immer hier beim Me Made Mittwoch zu bewundern.

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Questefaktor:
Nähen: wenn man auf die – meiner Meinung nach total überflüssige – Rückenmittelnaht verzichtet, recht flugs zu nähen
Glücksfaktor: ja, endlich mal ein Jerseyschnitt, der ein wenig Pfiff hat
Wiederholungsfaktor: definitiv, bereits die 2. Version genäht und die 3. in Vorbereitung – bei beiden mit weniger, bzw. ganz ohne die gelegten Falten im oberen Vorderteil

Nähnerdklassenfahrt nach Berlin

Hast Du Lust, nach Berlin zu fahren? An den sagenumwobenen Ständen des Maybachufers (um die ich die Berlinerinnen heftigst beneide…) entlang zu schlendern und Stoffe zu kaufen? Nebenher noch den einen oder anderen Näh-Workshop mitzumachen? Und vor allem: das ganze in der guten Gesellschaft mindest ebenso (verrückt) nähbegeisterter Frauen?

Alex, was für eine Frage! Und ein Angebot, das man wirklich nicht ablehnen konnte.

Mit nahendem Abfahrtstermin wurde es jedoch zusehends schwerer, der nichtnähenden Umwelt die Nähnerdklassenfahrt irgendwie zu erklären. Ja, es geht ums Nähen – aber nein: die Nähmaschine bleibt hier. Ja, ich kenne einige persönlich von der AnNÄherung (ja, die AnNäherung, das ist…) – aber nein: alle kenne ich nicht, aber das kann man ja ändern.

Nun denn, es erwartete mich ein tolles Wochenende in der Jugenbildungsstätte Kaubstraße. Hin ging es mit der DB. Trotz formidabler Verspätung kam ich dennoch pünktlich um 12 Uhr am Berliner HBF an, wo der erste Treffpunkt war und Alex uns erwartete.

Darauf folgte ein Highlight nach dem nächsten… (hier nun eine kleine Auswahl meiner persönlichen Eindrücke ohne Anspruch auf  Vollständigkeit – manchmal habe ich einfach nur genossen und nicht fotografiert).

Lustwandeln und Stoffegucken am Maybachufer. Alternativ ging es am Freitag für einige andere zum Stoffeshoppen bei Hüco…
(Wobei die geneigte Stoffsüchtige auch gerne mehrfach das Maybachufer bewanderte, nämlich am Freitag UND Samstagvormittag), nebst Einkehr in der urig-gemütlichen Ankerklause nebenan.
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Mit meiner Beute bin ich recht zufrieden: blau melierter Wollstrickstoff, 2 x Jerseys (brombeer + braun), hellblauer Baumwollstoff, brauner wasserabweisender Funktionsstoff (3 €/m) und bedruckter Jersey. Hinzu kamen Vietnamesischer Zimt, den mir langsame Schildkröte wärmstens empfohlen hatte (er schmeckt scharf und süß, ein echter Geheimtipp!) und Lokum. Ich hätte noch viel mehr kaufen können, aber irgendwie musste ja alles in den Rucksack rein.
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Am Freitag Abend gab es vor dem Abendessen den Schnittanpassungskurs mit Regine Hielscher-Gotenbach, der einem an dem langen Tag doch einiges an Aufmerksamkeit abverlangt hat. Ich war wirklich etwas erledigt, dafür verfüge ich jetzt über einen perfekt angepassten Stehkragenblusenschnitt.

Am Samstag Vormittag besuchten wir die Modeausstellung im Kunstgewerbemuseum, in dem am selben Tag das Schneideratelier eröffnet wurde
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Krönender Abschluss des Samstags: leckeres Abendessen im Osmanya
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Sonntag Vormittag: Alabama Chanin-Kurs mit Constanze und Antje – ich bin schwer angefixt…
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Die Abreise kam dann doch irgendwie recht früh, die Zeit ist wie im Flug vergangen…
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Aber zum Glück konnte man ja viele neue Eindrücke, Bekanntschaften, Fertigkeiten und neues Nähwissen mit nach Hause nehmen und sogar noch auf dem Heimweg in der Bahn praktisch anwenden.
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Ach ja, schön war es!

Am Programm, Umfang und am timing gibt es nix zu meckern. Für leckeres Essen nebst Kaffee & Kuchen war gesorgt, wir konnten aus vielen Frühstückszutaten (Brötchen, Wurst, Käse, pipapo nebst Müslis, Milch und Sojamilch, Joghurt + Obst) wählen, ein Lunchpaket für den Samstag zusammenstellen, es standen Mineralwasser und Schüsseln mit Obst bereit, und last but not least: abends sorgten Wein und (nachdem ein Korkenzieher an Land gezogen wurde) auch Sekt für einen heiter-beschiggerten Tagesausklang.
Die Dozentinnen waren gut ausgewählt (wobei ich in dem Kurs „Der perfekte Reverskragen“ am liebsten die Dozentin geklaut hätte…) Eigentlich hatte ich geschwächelt und dafür nix vorbereitet, aber mich einfach dazu gesetzt – der Kurs war wirklich klasse!

Mein Dank geht an Alex, die alles super organisiert und tolle Ideen für das Wochenendprogramm und die Kurse hatte und an alle Teilnehmerinnen, die einem so freundlich und offen begegneten. Es war ein von Anfang bis Ende gelungenes Wochenende, an dem man nix hätte besser machen können (und wenn, wäre es wirklich meckern auf hohem Niveau…).

Queste-Faktor:
Wochenende: anstrengend, inspirierend, anregend, abwechslungsreich – einfach toll
Glücksfaktor: riesig! Es ist einfach toll, mit Gleichgesinnten ein so schönes Wochenende zu verbringen
Wiederholungsfaktor: oh ja, bittebittebitte…

Retrokleid im Knitterlook: Robe Bleuet von Deer & Doe

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So, mein 3. Webstoffkleid ist fertig geworden. Am letzten Tag meines diesjährigen Sommerurlaubes.

Geliebäugelt hatte ich schon länger mit dem Schnitt: Robe Bleuet von Deer & Doe. Ganz verliebt war ich schon immer in die Schleife im Rücken…

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Einen Heidenrespekt hatte ich jedoch immer vor dem Kragen und der Knopfleiste mit den vielen Knopflöchern.
Das mit dem Knopfloch-Nähen hat meine Nähmaschine gut hinbekommen. Ich musste dabei eigentlich nur noch zugucken und aufpassen, dass die Spule mit dem Ober- oder dem Unterfaden nicht leer läuft. Der Kragen war dagegen schon frickeliger, da ich einen solchen noch nie genäht hatte. Ich glaube, ich habe ihn ganz gut hinbekommen. Hinten, unter dem Kragen, sind am Kragensteg ein paar Fältchen, die man aber zum Glück nicht sieht.

Anpassungen habe ich am Rücken vorgenommen – oben Weite rein- und unten rausgenommen – und am Vorderteil: dort habe ich den Brustpunkt etwas nach unten versetzt. Da ich brav zuerst geheftet hatte, haben die Anpassungen mit mir alleine vor dem Spiegel ganz gut geklappt. Jedenfalls hatten Mema und FraubunteKleider beim gemeinsamen Nähnachmittag nix zu meckern.
Das Kleid ist ein wenig länger als vorgesehen. Der Saum wird mit einem Beleg versäubert. Dafür hat mich der HaLiebste sogar „abgepüstert“. Was in der Anleitung nicht beschrieben war, ist, ob der Beleg noch gesondert befestigt wird. Ich habe ihn im Abstand von 6 cm zum Saumende noch einmal ringsrum festgenäht, was ich sehr gerne mag.
Ach ja: Taschen waren nicht vorgesehen – die habe ich (mal wieder) der Harriet geklaut. Die Knöpfe habe ich nicht bis oben zum Kragensteg verteilt – das ist mir einfach zu brav und zugeknöpft. Ich habe einfach den obersten Ausschnittknopf festgelegt und von da ab die Knöpfe nach unten verteilt. Diese sind übrigens aus gefärbter Steinnuss vom hiesigen Knopfdealer in der Innenstadt, wo ich auch sehr nett beraten wurde.

Insgesamt finde ich das Endergebnis ganz nett – retro, schlicht aber durchaus mit ein wenig Schick… Die „Puffärmel“ sind für mich allerdings arg gewöhnungsbedürftig. Insgesamt ist das Tragegefühl ist sehr schön, da ich einen recht dünnen, luftigen Baumwollstoff verwendet habe, der wahrscheinlich eher für Blusen gedacht ist (er ist übrigens viel dunkler als er auf den Fotos wirkt: eher ein dunkles grau-blau – und furchtbar schlecht zu bügeln, wie man sehen kann…). Schön ist, dass selbst der HaLiebste sich mit dem Retro-Charme des Kleides anfreunden kann. Und das will doch was heißen!

Damit verabschiede ich mich zum Me Made Mittwoch, wo es noch viel mehr selbstgenähte Kleidung – mit oder ohne Retro-Charme – zu bewundern gibt.

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Queste-Faktor:
Nähen: Vor dem Webstoff und den Prinzessnähten habe ich mich ehrlich gesagt etwas gegruselt. So viele Anpassungen habe ich bisher noch nicht gemacht, als dass ich mich mit einem Webstoffschnitt sicher fühle. Aber mit dem Heften vorab hat es ganz gut geklappt. Die Nähanleitung (wahlweise auf Französisch oder Englisch) ist ein wenig rudimentär. Ich habe meine Nähbücher hinzugezogen und ein wenig im Web recherchiert, wie man einen ordentlichen Hemdenkragen näht.
Glücksfaktor: ja, ich freue mich, das ein tragbares Kleid herausgekommen ist. Mal gucken, wie es sich bewährt.
Wiederholungsfaktor: hm, vielleicht noch mal ohne Ärmel? Oder diese ohne das „Gepuffe“? Mal sehen.

Rosa Tüllshirt mit Knoten

Titel

Als Nähanfängerin ist man ja gänzlich unbeleckt, was Stoffe betrifft. Besteht dann auch noch die Möglichkeit, nach Herzenslust im Internet Stoffe zu bestellen, öffnet dies Türe und Tore für Materialien, die man sonst weit von sich weisen würde…

Wie zum Beispiel Wirktüll…
In Rosa…
Aus 100 % Plaste und Elaste…

Tüll! Rosa! Plastik! Eigentlich nicht so meins. So aber nun einmal geschehen. In der Anfangszeit meiner Online-Stoffkäufe. In das Muster und in die Machart hatte ich mich sofort verknallt: mit Ornamenten, in sich dezent durch Struktur gemustert, ein wenig romantisch, mädchenhaft, märchenhaft… Und gar nicht so teuer – von hier (oder war’s von hier? Ist schon lange her).

An diesen inzwischen gut abgelagerten Stoff hatte ich mich letztens wieder erinnert, als mein aktuelles Nähprojekt (Dress Bleuet) ins Stocken geriet, weil der HaLiebste nie zum Saumabpusten abkömmlich war.
Hinzu kam, dass ich furchtbar gerne in den alten Burdas blättere. Auch gerne abends vorm Einschlafen, statt Krimi. Und so bin ich in der Burda 03/2007 auf ein Shirt mit 3/4-Ärmeln aufmerksam geworden, dessen Oberteil über der Brust geknotet wird. Zu nähen aus bi-elastischem Jersey oder: aus elastischem Wirktüll.

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Also das Schnittmuster schnell abgepaust und zugeschnitten. Da ich meine ersten Nähversuche mit Jersey gemacht habe, bin ich relativ unerschrocken oder geduldig, was „schwierige“ Stoffe betrifft. Eben solche, die total formlos über Tisch und Nähmaschine schlabbern… Mit entsprechender Ruhe und vielen Stecknadeln habe ich die Teile halbwegs gebändigt bekommen. Einzig die Ausschnittverarbeitung gegen das Ausleihern mit dem Vlieseline-Formband war etwas frickelig und zeitaufwändig. Hat dann aber doch geklappt:

Ausschnitt

Herausgekommen ist ein neues Lieblingsshirt, das aufgrund des tiefen Ausschnitts und der Transparenz nur mit Unterziehshirt tragbar ist, mir aber sehr gut gefällt: Größe, Schnitt, Farbe & Form finde ich einfach klasse. Und ich hätte es nienienienie so irgendwo im Laden kaufen können, da bei Kaufkleidung entweder meine Schultern oder die Kiste nie in die Standardmaße rein passen.

Es passt auch ganz gut zur aktuellen Witterung: nicht wirklich richtig Sommer, aber auch nicht ganz kalt. Und so geselle ich mich mit meinem neuen Shirt in Reihe der anderen Nähafficionadas hier beim MeMadeMittwoch ein.

Burda_Knotenshirt2Queste-Faktor:
Nähen: Wirktüll (oder Mesh?) ist nicht ganz einfach zu nähen. Man muss geduldig sein. Und mit dem Ärmeleinsetzen stehe ich nach wie vor auf Kriegsfuß. Ich habe auch hinten an der Schulter formidable Falten fabriziert – trotz Einreihfaden. Ehrlich: ich hab’s noch nicht so richtig raus mit den Ärmeln. Zieh das Shirt aber trotzdem an. So! Ach ja: Ich habe es ca. 10 cm länger gemacht als im Schnitt angegeben. Ansonsten ist das Schnittmuster aber recht anfängerfreundlich.
Glücksfaktor: yepp! Selbstgemacht. Passt. Einfach schön.
Wiederholungsfaktor: hm, mal sehen, ob es auch aus Jersey genäht so nett aussieht.

Schoenseh_OhrringAch ja: passende Ohrringe habe ich auch – von hier. Julia von Trés Julie näht nicht nur wunderschöne Kleidung, sondern macht auch tollen Schmuck.

MMM Mottotag „Animals“

Heute wird beim MMM nach „Animals“ gefragt. Also alles, was irgendwie nach Raubtierdruck aussieht oder sonstwie etwas wie „Vögel, Marienkäfer, Schnecken oder Bären“ zeigt.
Mit Leo-Druck kann ich nicht dienen. Nach wie vor finde ich, dass Tierzeichnungen an den Tieren selbst immer noch unübertroffen aussieht. Und bisher konnte mich noch keine Nachahmung als Stoff oder Pelz vom Gegenteil überzeugen (na gut, vielleicht die Giraffenhose von einer Freundin – aber nur, weil diese selbst drin steckt…).
Aufwarten kann ich zum heutigen Motto-Tag aber mit einem super-kitschigen Design, das Papageien, Schmetterlinge und Bambi nebst Papa Hirsch zeigt – nämlich mein „Bambi-Kleid“, das ich hier schon einmal vorgestellt habe.

Tiere
Letztes Wochenende ging es nämlich zum Elternbesuch nach Braunschweig. Und da der Sonntag laut Wettervorhersage mit hochsommerlichen Temperaturen aufwarten sollte, hatte ich vorsorglich das Bambikleid eingepackt. Wieder an den Teuto zurückgekehrt musste ich es leider gegen lange Hose und T-Shirt eintauschen, weil uns ein formidables Gewitter erwartete. Kurz vorm Umziehen habe ich noch schnell ein Foto gemacht…IMG_3079 (2)
Das Bambikleid ist ein Ajaccio von Schnittquelle, das ich uneingeschränkt ermpfehlen kann und schon viele begeisterte Anhängerinnen hat. Vielleicht gibt es ja heute noch das eine oder andere beim MeMadeMittwoch zu sehen? Wer neugierig ist, schaut am besten selbst, was es an Tiermotiven und -mustern so alles gibt.

Projekt Brot und Butter #4: Finale

So, bevor das Linktool zum Sew Along schließt, hier meine gesammelten Brot- und Butter-Nähwerke:

Projekt Brot und Butter_Shirts

Als Nähschnecke habe ich innerhalb von 3 Monaten 5 Oberteile geschafft. Da ich häufig mit Frust und Unlust von der Arbeit komme, kann ich mich abends oft nur schlecht aufraffen und etwas Produktives schaffen. Um so schöner, dass ich durch den Sew Along einen Anreiz hatte, mich zusammenzureißen und an die NähMa zu setzen.

Von meinen Plänen habe ich die Hälfte umsetzen können: 3 Auxerres und 2 Ajaccio-Shirts sind es geworden.

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Mit 60 % der Nähergebnisse bin ich sehr zufrieden, zwei Shirts sind so lala… Zum einen das weiße Auxerre, das seltsame Falten oben an meinen Speckärmchen produziert, so dass ich mir jede weitere Gestaltung oder Verzierung gespart habe und beim roten Ajaccio habe ich hinten an den Ärmeln ebenfalls formidable Falten genäht. Aber als Kombi-Partner mit etwas darüber kann man die Shirts doch ab und zu tragen.

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Mit den sonstigen Auxerres bin ich sehr zufrieden. Der graue Ausbrennerjersey mit den Samtrosen darauf hat etwas Stand, so dass ich dem Shirt hinten noch zwei Rückenabnäher spendiert habe. Der Jersey vom braun-goldenen BlümchenAuxerre fällt dagegen sehr labberig, ebenso wie der blau gepunktete Ripp-Jersey vom 2. Ajaccio-Shirt, der schon beim Nachthemdfahrradkleid seine Schlabberqualitäten bewiesen hat.

Nix desto trotz kann ich jetzt meine Garderobe durch ein paar mehr selbstgenähte Shirts aufstocken, die ich sehr gut in meinen Alltag integrieren kann. Mein Dank geht an 700Sachen für die nette Idee samt Sew Along dazu! Ohne diesen hätte ich mich nicht aufgerafft, Shirts in „Massennähweise“ zu produzieren.

Und zu welchen Ergebnissen die anderen Brot&Butter-SewAlongnistas gekommen sind, gibt es hier in der Linksammlung von 700Sachen zu sehen.

Queste-Faktor:
Nähen: dank zunehmender Erfahrung und der Tutorials bin ich mit den ‚Knackpunkten‘ ganz gut zurecht gekommen. Nach wie vor finde ich die „Spitze“ beim Ajaccio schon irgendwie „tricky“ und nähe immer ein kleines Loch, aber das kann man gut mit ein paar Handstichen zunähen. Zum ersten Mal habe ich mit meiner neuen NähMa das Nähen mit der Zwillingsnadel ausprobiert und bin begeistert (allerdings weniger darüber, dass es anschließend so viele Fäden zu vernähen gilt…).
Glücksfaktor: virtuelle Nähkränzchen finde ich sehr motivierend und die Ergebnisse machen mich doch recht glücklich.
Wiederholungsfaktor: definitiv. Ich brauche noch Shirts in Weiß, in Schwarz und sowieso habe ich zuviele gemusterte Jerseys ‚auf Halde’…

Zum Auxerre-Tutorial geht es hier entlang…
Wie man das Kleid Ajaccio näht, wird hier gezeigt…

PS.: Lieben Dank auch an Froken Nordlys für die schöne Bändchen-Spende, die noch für einige Ajaccios reicht!
🙂

Vom Weihnachts- zum Osterkleid

Oster_HarrietWie es aussieht, scheinen Kleider nur an hohen Festtagen in mein Leben zu passen. Eine gute Gelegenheit, mein Weihnachtskleid Harriet aus dem Schrank zu befreien, ergab sich für mich somit zu Ostern.

Mit langärmeligen Unterzieh-Shirt und Strumpfhose habe ich mich zum Osterfrühstück mit dem HaLiebsten angemessen festlich und passend gekleidet gefühlt, konnte dem össeligen und grauen Regenwetter einen Farbklecks entgegen setzen und den Tag wechselweise auf dem Sofa oder in reger Vorbereitungsaktivität (für das große Ostermontagsfrühstück mit unseren Freunden samt Kindern und Kegeln) verbringen.

Und noch mehr oder minder festliche Kleidung (vielleicht auch von den vergangenen Ostertagen) – aber wie immer Selbstgenähtes – präsentiert uns heute Gastbloggerin Almut samt ihrem phänomenal-tollem Alabama-Chanin-Jäckchen und Rock-Ensemble heute hier beim MeMadeMittwoch.