Vegane Apfel-Streusel-Muffins

Jetzt, wo es draußen (und drinnen) kühler wird, gibt es fast nix besseres, als össelige Herbstnachmittage vor dem warmen Backofen zu verbringen. So man denn Zeit und Muße dazu hat. Anlass dazu gab unsere Tageszeitung vom Freitag, in der von dem neuesten Trend aus der Versuchsküche des lokalen Backpulverpabstes hier berichtet wurde: veganes Backen und Kochen.

Ein passendes Rezept gab es dazu auch: Apfel-Streusel-Muffins

Vegane_Muffins

Nun gut, warum nicht? Bio-Eier gehören eigentlich zu unserem ständigen Vorrat, aber manchmal auch nicht. Dann eine eilose Alternative zur Hand zu haben, falls mich mal spontan der Backwahn überkommt oder überraschend Besuch ins Haus steht, ist sicherlich nicht schlecht.

Hier die Zutaten:

Streusel:
60 g Margarine
50 g kernige Haferflocken (bei mir halb Cranberry-Müsli, halb zarte Haferflocken)
50 g Mehl
60 g Rohrzucker

Alle Zutaten rasch miteinander zu Streuseln verkneten

„All-in-Teig“ (wie es beim Dr. immer so schön heißt, bei mir ist’s ein Rührteig…)
300 g Mehl
1 Päck. Backpulver (klappt auch mit dem vom Mitbewerber)
1 gestr. TL Zimt
125 g Rohrzucker
125 g Öl (bei mir 140 g Margarine)
250 g Sojamilch (bei mir 200 g, da s.o.)
1 kl. Apfel, geschält und in kleine Würfel geschnippelt

Aus allen Zutaten mit dem Mixer fix einen Teig rühren, dabei zum Schluss von Hand die Apfelwürfel unterheben.

Den Teig in 12 mit Papierförmchen versehene Mulden eines Muffinblechs füllen und zum Schluss den Streuselteig gleichmäßig mit zwei Löffeln darauf verteilen.

Backen: im vorgeheizten Ofen bei 180 °C (Heißluft – ich habe auf 160 °C reduziert) ca. 35 Minuten

Ergebnis: ja, ganz in Ordnung und nicht zu süß. Die Streuselschicht oben bildet einen netten Kontrast zu dem saftigen Apfelteig. In diesen hätte nach meinem Geschmack noch ein Spritzer Zitronensaft für etwas mehr Frische reingepasst. Nüsse kämen bestimmt auch nicht schlecht. Insgesamt aber ganz anständige Muffins, die wider Erwarten nicht nach Backpulver geschmeckt haben. Der typisch „klitschige“ Muffin-Charakter (amerikanischer Art) fehlt hier total, da ohne Joghurt oder Buttermilch zubereitet. Das könnte man aber mit Sojajoghurt bewirken, falls gewünscht. Insgesamt ein sehr lockerer, leckerer Teig und damit genau richtig für alle, die veganem Essen skeptisch gegenüber stehen.

Muffins

Queste-Faktor:
Backen: wohlig-warme Apfelduft-Backofenwärme und Vorfreude machen mich definitiv glücklich!
Wiederholungsfaktor: sicher, wenn irgendwann mal keine Eier da sind. Oder auch so, fürs gute Gewissen…
Tipp: die Muffins noch warm vom Muffinblech befreien, da der zuckrige Streuselteig sie sonst wie Zweikomponentenkleber bombenfest pappt!

Advertisements

Ich freue mich über Rückmeldungen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s