Ostermontag im Auxerre

Auxerre2Ich bin ein Ostermensch. Ich liebe es, mit netten Menschen bis in die Puppen zu zusammen zu sitzen, zwischendurch spazieren zu gehen, je nach Wetterlage eine Beachvolleyball-Session einzulegen oder faul in der Sonne auf der Picknickdecke zu liegen, kleine Wettkampfspiele (ohne Grenzen) zu machen (besonders, wenn Kiddies mit von der Partie sind) und Brötchen, Salate, Käse, Marmelade, Kuchen, Fruchtquark, Eier und Schokokrams bis 18/19 Uhr durcheinander zu frühstücken. Daher gebe ich mir einmal im Jahr den kulinarischen overkill mit tagelanger Vorbereitung in der Küche. Ein geselliges Ostermontagfrühstück hat für mich Tradition, seit ich zu Hause ausgezogen bin und ich eigenständig feiere.

Dieses Jahr hatten wir 17 Gäste, inklusive 6 Kinder von klein bis halbgroß. Es war nett. Das Wetter hat aufgrund des frühen Zeitpunkts im Jahr leider nicht für ein Frühstück auf der Terrasse gereicht (was wir auch schon gemacht haben), aber ein Spaziergang in der Sonne war drin.

Als um 18 Uhr alle weg waren und die Spülmaschine zum 2. Mal lief, fiel mir vor dem wohlverdienten Abhängen auf dem Sofa noch rechtzeitig ein, den HaLiebsten um ein paar Fotos vom selbstgenähten Auxerre zu bitten. Schon vor einiger Zeit aus einem weißen Stretch-Jacquard-Stoff genäht. Es ist leider nicht so stretchig wie Jersey, aber der Stoff lässt doch relativ viel Bewegungsfreiheit zu. Hat etwas Stand und ist daher für etwas festlichere Anlässe gut geeignet. Zum Beispiel: Ostern.  Hier also Auxerre im noch winterschlafenden Garten zum Zweiten:

Auxerre_Jacquard2

(Ensemble mit grauer Cordhose und grauen Winterfilzpantoffeln, Noch schöner wäre es natürlich gewesen, wenn mich der Fotograf auf diverse unschöne Faltenwürfe aufmerksam gemacht hätte. Aber man kann nicht alles haben…)

Noch mehr Selbstgenähtes, dieses Mal unter dem Motto „Frühlingserwachen“ (wozu ich jetzt angesichts meines eher neutralen outfits und des noch verschlafenen Gartens wirklich nicht viel beitragen konnte), gibt es beim Me Made Mittwoch zu sehen.

Queste-Faktor:
Nähen: da zuvor bereits genäht, recht einfach. Auch den Knackpunkt mit dem Kragen konnte ich jetzt mühelos bewältigen. Der Stoff hat brereits genügend Stand, so dass ich den Kragen auch nicht mit Vlieseline verstärken musste, und da er nicht so stretchig ist wie Jersey, könnte man im Rücken zwei Abnäher machen – der Stoff „krumpelt“ sich dort doch recht deutlich. Vielleicht nächstes Mal…
Glücksfaktor: ein Auxerre für festliche Anlässe kann man so nicht kaufen, gibt’s nur selbstgemacht und zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht.
Wiederholungsfaktor: definitiv, Auxerre ist ein Lieblingsschnitt von mir

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7 Gedanken zu “Ostermontag im Auxerre

  1. Jetzt habe ich gedacht, Du seist tatsächlich in Frankreich gewesen! 😀 😀 😀
    Das Shirt ist sehr schön und weiß steht Dir gut. Den Kelchkragen mag ich besonders.
    Liebe Grüße
    Ilse

    • Den Kragen finde ich auch klasse! Und für einen Frankreichurlaub lasse ich mein Ostermontagfrühstück nicht sausen. Ehrlich nicht…
      😉
      Gruß – Corinna

  2. Ja, den Schnitt habe ich auch, weil mir die Kragenlösung so gut gefällt; bisher aber nur einmal genäht. Deine Version gefällt mir sehr und wirkt durch den Strukturstoff richtig edel.
    LG von Susanne

    • Oh-ha, stimmt: Du hast Auxerre ja als Kleid genäht. Auch sehr schick mit der Borte. Wäre ich gar nicht drauf gekommen und muss ich mir mal als Variation merken.
      Gruß – Mrs Go

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