Das „Romy“-T-Shirt

Front

Auf der Suche nach einem T-Shirt-Schnitt, der nicht ganz alltäglich ist, bin ich bei einer Schnittmuster-Serie in der Burda 6/2013 hängen geblieben. Die Fotoserie orientiert sich an dem Film „Der Swimmingpool“ mit Romy Schneider und hat Kleidung für hochsommerliche Temperaturen zum Thema. Aufgefallen ist mir der Schnitt Nr. 113 wegen seiner schönen Prinzessnähte. In der langen, ärmellosen Variante und mit Reißverschluss wird es als eine Art pseudo-Neopren-Kleid in der Strandserie weiter hinten im Heft gezeigt.

Schnitt

Mein T-Shirt habe ich aus einem etwas dickeren Jersey genäht, von dem ich noch 80 cm herumliegen hatte. Die Anleitung sah vor, die Armausschnitte unten und den Halsausschnitt mit gefalteten Belegstreifen zu versäubern, die erst von rechts aufgenäht, nach innen umgeklappt und dann noch einmal festgenäht werden. Da mein Jersey dafür zu dick war, ist mir das nur bei den Armausschnitten gelungen. Beim Halsausschnitt war mir das dann zu viel Gewurschtel, so dass ich die Stoffkante einfach nach innen umgeklappt und mit einem Zickzackstich festgenäht habe.

Auf dem Foto im Heft ist die Länge nicht wirklich zu erkennen. Ich habe mich an die Trennlinie im Schnitt gehalten und brav die gewünschten 3 cm für den Saum dazu gegeben. Normalerweise sind mir T-Shirts irgendwie immer zu kurz. Dieses ist aber richtig lang ausgefallen. Was mir gut gefällt ist der Ausschnitt, der ganz untypisch für Burda mal nicht bis zum Bauchnabel reicht… Romy_T-ShirtMehr selbstgenähte Kleidung und gibt es wie immer hier beim Me Made Mittwoch zu sehen, wo Karin von dreikah heute nach sommertauglichen Schnitten fragt.

Queste-Faktor:
Nähen: aufgrund des dicken Stoffes nicht wirklich gut zu nähen. Ich hatte an den Unterseiten der Armausschnitte mit einem Mal sehr viel Stoff der diversen Nahtzugaben und von den Belegstreifen, und wusste nicht wirklich, wohin damit. Da ich bisher versuche ohne Nähkurs auszukommen, habe ich zurückgeschnitten und festgenäht, was festzunähen war und gehofft, dass ein halbwegs tragbares Ergebnis dabei rumkommt.
Glücksfaktor: na ja, geht so. Liegt aber eher an dem Stoff, der nicht wirklich für T-Shirts geeignet ist und etwas mehr Weite hätte auch gut getan
Wiederholungsfaktor: definitiv, dann aber aus einem dünneren Jersey

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6 Gedanken zu “Das „Romy“-T-Shirt

  1. Das ist ein interessanter Schnitt, liegt hier auch, wäre mir aber für ein weißes Shirt nicht eingefallen. Dabei suche ich genau sowas 🙂
    Dein Shirt finde ich auf jeden Fall soll so wie es ist!
    LG, C.

    • Oh, probiers mal aus – ich bin auf Deine Meinung gespannt. Und ich glaube, es wird der Beginn einer weißen T-Shirt-Serie. Ich habe noch mehr Schnitte, die ich mal ganz pur probieren will. LG – Mrs Go

  2. Das Shirt habe ich mir auch gerade genäht, allerdings aus einem eher unelastischen Bettwäsche-Jersey (hier kannst Du mal gucken: http://krautundkleid.com/2015/06/07/12-top-challenge-mai/ ). Bei Dir ziehen die Ärmel an der Schulter nicht so stark nach oben wie bei mir, hast Du Elasthan im Stoff? Ich vermute aber, das ist eine Schwäche des Schnittes, das will ich vor dem nächsten Versuch noch ändern, wenn ich herausbekomme, wie 🙂 . Dein weißes T-Shirt gefällt mir jedenfalls sehr gut. Ich bin versucht, es auch noch mal in einfarbig zu nähen, erst aber probiere ich eine Variante mit kontrastierenden Seitenteilen aus, als Resteverwertung.
    Liebe Grüße, Stefanie

    • Hallo Stefanie – ja, mein Jersey ist etwas stretchig. Allerdings rutscht schon alles nach oben, wenn ich die Arme hebe. Das liegt wohl am Schnitt. Die Idee mit kontrastfarbigen Seitenteilen habe ich auch schon erwogen. Ich will dem Schnitt auf jeden Fall noch eine Chance geben und werde mal gleich bei Dir gucken gehen. LG – Mrs Go

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