Mini-Upcycling-Projekt „Fritzchen“ 2.0

KissenSeit Jahr und Tag habe ich zum Schlafen dieses kleine Kopfkissen, das immer auf das große Kopfkissen gehört. Es hat sogar einen eigenen, mehr oder minder offiziellen Namen: „Hansl“ oder „Fritzchen“ wird es von manchen genannt… Ohne dieses Kissen geht das Einschlafen bei mir ganz, ganz schlecht, so dass ich es auch mit auf jede Reise und auch mit ins Hotel muss. Und seit ich mich dran erinnern kann, gehört darum ein richtiger Bezug, der Bettzeugcharakter hat – also feste Baumwolle und nicht so’n Deko-Kissen-Zeug.

Da ich aber noch nie wissentlich einen solchen Bezug in einem Geschäft gesehen habe, musste ich die wenigen Bezüge zum Wechseln, die ich von zu Hause mit bekam, sorgsam pflegen und flicken. Und irgendwann musste was Neues her – also half nur selber nähen.

Als Ausgangsmaterial diente mir für die 1.0-Version ein alter Kissenbezug eines uralten, aber heißgeliebten Bettzeugs mit typischem 70er-Jahre-Muster. Da dieser bereits über die passende Knopfleiste verfügte, ging das Nähen recht einfach: zuschneiden und flugs ringsrum genäht: voilá – 2 neue Bezüge!

Da diese nun aber auch sehr in die Jahre gekommen und durchscheinend geworden sind, wurde es höchste Zeit für eine Neuauflage. Das sorgsam gehütete 70er-Jahre-Bettzeug, das auf keines unserer Inletts mehr passt, musste dran glauben und ergab 3 schöne, neue Bezüge. Dieses Mal mit französischer Naht genäht, so dass auch nix auftrieselt.

Jetzt kann ich mein müdes Haupt wieder auf mein schick bezogenes „Fritzchen“ betten. Ich mag den Stoff sehr, da er mit vielen Kindheitserinnerungen verbunden ist. Und ich freue mich, dass der Bezug noch sinnvolle Verwendung gefunden hat. Hoffentlich reicht der Rest noch für viele weitere „Fritzchens“… dann aber vielleicht mit einer Nähmaschine genäht, die auch mal Knopflöcher kann.

Fritzchen_2

Und sonst? Noch mehr „Fritzchen“- oder „Hansl“-Fans hier?

Queste-Faktor:
Nähen: das Kissenprojekt habe ich leicht unterschätzt und bei einem Bezug die erste der französischen Nähte erstmal auf links angefangen, was blöde Auftrennarbeit zur Folge hatte…
Glücksfaktor: eindeutig ja, mit echtem Nostalgie-Moment, jeden Abend vorm Einschlafen
Wiederholungsfaktor: sobald die Kissen wieder fadenscheinig geworden sind…

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Ein Gedanke zu “Mini-Upcycling-Projekt „Fritzchen“ 2.0

  1. Ah, Fritzchen. Das gehört mit auf jede Reise, zu jedem Krankenhausaufenthalt, egal, wohin ich gehe. Wenn eine Übernachtung dabei ist, muss das Fritzchen mit. Ich habe laut schmunzeln müssen über Deinen Beitrag. Oft werde ich etwas fassungslos angeschaut, wenn ich sage, ich habe auch mein Fritzchen dabei. Das sind ganz private Glücksmomente wenn ich mein müdes Haupt abends darauf bette. Ich versuche immer, wenn ich neue Bettwäsche kaufe, einen ähnlichen Stoff zu bekommen, um noch das Ganze zu vervollständigen.
    LG Epilele

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